Roulette in der Glücksspielschule
Roulette ist eines der Casinospiele, das in Casinos (wie zum Beispiel auch Keno, Craps oder Baccara) gespielt wird, und dessen Name sich aus dem französischen Wort für "kleines Rad" entwickelt hat. In diesem Spiel setzen die Spieler ihr Geld auf eine Zahl, eine Gruppe von Zahlen, auf die Farben Rot oder Schwarz oder auf gerade oder ungerade Zahlen. Der Gewinner wird ermittelt, indem der Croupier das Rad in Bewegung versetzt und die Kugel in entgegen gesetzter Richtung in den Kessel einwirft, so dass diese dort auf der Schrägen kreist. Der Gewinner steht dann fest, wenn die Kugel schließlich an Geschwindigkeit verliert und auf einem der farbigen Felder des Rades landet. Das europäische Roulette hat 37, das amerikanische hingegen 38 Felder. Erfahrt mehr bei uns in der Roulette Glücksspielschule!

Das erste Roulette wurde im 18. Jahrhundert in Frankreich gespielt. Man vermutet, dass das Rouletterad aus dem englischen "Wheel"-Spiel oder einem italienischen oder französischen Brettspiel entwickelt wurde. In der frühen amerikanischen Version von Roulette gab es die Zahlen 1 bis 28, eine Null, die 00 und einen amerikanischen Adler. Um 1800 gewann das Roulette in amerikanischen und europäischen Casinos an Beliebtheit. Um 1860 wurde Monte Carlo das Spielparadies für die gesellschaftliche Elite Europas. Hier wurde das Rad mit einer Null zum Standard, während in Amerika, Südamerika und der Karibik das Rad mit der 00 weiterhin vorherrschte. Bis heute wird das Roulette von einigen der "König der Casinospiele" genannt, da es noch immer mit den glamourösen Zeiten in Monte Carlo in Verbindung gebracht wird. Heute noch wird Roulette in Hunderten von Casinos gespielt.

Amerikanisches Roulette hat die Eigenschaft, mit einer Null oder einer zusätzlichen 00 schnelle Wetten und hohen Cashflow zu erzeugen. Es ist eine stark vereinfachte Version des ursprünglichen französischen Spiels. Die Nummerierung der Felder geht von 1 bis 36 mit einem grünen Feld für die Null. Beim amerikanischen Roulette gibt es ein weiteres grünes Feld für die 00. Das Roulettespiel bietet Minimal- und Maximalwetten für die Spieler, die ihrerseits eine Reihe von Innen- und Außenwetten platzieren. Die Auszahlungsrate für jede Wette hängt von ihrer Gewinnchance ab. Für Innenwetten werden manchmal verschiedenfarbige Chips verwendet, damit der Croupier die unterschiedlichen Teilnehmer unterscheiden kann.

Der Stoff, der den Roulette Tisch überspannt, wird auch "Layout" genannt. Der französische Roulette Tisch ist mit einer Null ausgestattet, das amerikanische Layout hat für gewöhnlich zusätzlich eine 00. In den USA wird das Rad am Kopfende des Layouts platziert, in Frankreich steht das Rad in der Mitte, und die Layouts liegen auf beiden Seiten. Allerdings wird man diese Art von Roulette Tisch nur selten außerhalb Monte Carlos finden. Die Wetten sind in verschiedene Kategorien aufgeteilt, wobei Plein (Straight up) eine Wette auf eine bestimmte Zahl bezeichnet. Cheval (Split), Transversale Plein (Street), Carré (Corner),Transversale simple (Six Line) und Trio sind weitere „Innenwetten“. Die „Außenwetten“ haben zwar ein kleineres Layout, aber wesentlich bessere Gewinnchancen. Es gibt auch Double- und Kolonnenwetten.

Früher setzten die Spielsäle die Gewinnrate auf 27:1, heute sind allerdings gesetzlich Raten von 34:1 oder sogar 35:1 vorgeschrieben. Die Geldmenge, die ein Spieler relativ zu seinen Einsätzen verliert, nennt man "House Average" oder "House Edge". Dies wird durch grüne Felder auf dem Layout angegeben. Spieler können einen festen Betrag pro Serie wetten. Sie können auch auf verschieden Zahlen gleichzeitig wetten, allerdings verwenden nicht alle Casinos dieser Welt dasselbe Wettsystem.

Wir von der Glücksspielschule wünschen euch viel Glück und Erfolg an den Roulette Tischen dieser Welt!